Klimawandel – Eine kurze Geschichte
Sucht man in einem Lexikon von 1995, findet man den Begriff „Klimawandel“ nicht.
Gibt man heute den Begriff „Klimawandel“ als Suchbegriff im Internet ein, so erhält man 8.100.000 Ergebnisse in 0,17 Sekunden.
Zu Beginn unseres Projekts konnten wir uns nicht für ein Thema entscheiden (unsere Lieblingsthemen waren „Achtung! Eisbär in Gefahr“ und „Rettet den Regenwald“). Also arbeiteten wir in Gruppen an ganz verschiedenen Themen. Wir recherchierten im Internet, in Büchern, fragten Erwachsene und besuchten die Firma SMA Solar-Technologie AG. Schnell merkten wir, dass wir einen Begriff in jedem unserer Themen wiederfanden, nämlich den „Klimawandel“. Jetzt hatten wir ein gemeinsames Thema. Also informierten wir uns, wieder arbeitsteilig, über den natürlichen und den künstlichen Treibhauseffekt, die globale Erwärmung und die Folgen der Klimaveränderung und stellten uns die Ergebnisse gegenseitig vor. Hier entstand die Frage: Wenn wir Menschen doch das Wissen über die Zusammenhänge und unseren Einfluss auf die Klimaveränderung haben, warum ändert sich nichts?
Dieser Frage gingen wir von nun an nach. Wir fanden heraus, dass es eine bewusste Auseinandersetzung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel noch nicht lange gibt. Was für uns selbstverständlich ist, wie z.B. das Trennen von Müll oder Solaranlagen auf dem Dach, weil wir es gar nicht anders kennen, ist für unsere Eltern eine Entwicklung, die sie selbst miterlebt haben.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist also ein junger, neuer, kurzer Teil in unserer Geschichte.
Eine große Herausforderung war es, unser Gelerntes und Erfahrenes in einem Film umzusetzen. Wir untersuchten Kindersendungen im Fernsehen und lernten durch die Unterstützung des Offenen Kanals Kassel, wie man einen Film macht. Die passende Musik für den Film machten wir mit unserem Musiklehrer.
Am Ende unseres Projekts ist uns klar, dass ein Bewusstsein für den Klimawandel notwendig ist, um etwas dagegen tun zu können.
Wir haben uns mal eine Zeit lang beobachtet und unseren CO2-Fußabdruck genommen. Wir laufen jetzt öfter zur Schule, achten darauf, dass das Licht und andere elektrische Geräte aus sind, wenn wir sie nicht brauchen und vieles me