Immanuel-Kant-Gymnasium, Klasse 11 - Münster

„Nie wieder steig' ich himmelan!“ - Die Auswikungen der Waldschadensdebatte auf die Umweltpolitik der  Bundesrepublik Deutschland

Schon die Germanen hatten eine enge Beziehung zum Wald. Kein Wunder, da Deutschland landschaftlich schon immer vom Wald geprägt war. So etablierte sich auch die Waldlyrik. Doch in den 80er-Jahren schien die Situation für den „Freund“ der Deutschen nicht sehr positiv zu sein: Große Waldflächen starben in der ganzen Bundesrepublik ab. Das Thema wurde – und hierin zeigt sich noch einmal, wie wichtig der Wald für die Deutschen ist – ausgiebig in den Medien behandelt. So entwickelte sich die Waldschadensdebatte. Dieses Thema habe ich gewählt, da es sich meines Erachtens gut eignet, um daran die Beziehung von Mensch und Umwelt, was ja das Thema des diesjährigen HISTORY-AWARDS ist, zu reflektieren. Wie kann man die Reaktionen, die die deutsche Bevölkerung auf die Nachrichten des „Waldsterbens“ hin gezeigt hat, beschreiben? Hat die Debatte einen starken Einfluss auf das Umweltbewusstsein der Deutschen gehabt? Wie hat die Politik reagiert? Wie sollten Politiker aller Parteien heutzutage mit dem sensiblen Thema umgehen? Diesen Fragen bin ich in meinem Projekt nachgegangen. Im Rahmen dessen bin ich nach Berlin, Freiburg, Stuttgart und Bielefeld gereist, um mit Abgeordneten des Bundestages und Experten zu sprechen.

 


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